"JuLi"-Jugendkirche

„Immer etwas anders“ - Gemeinschaft mit Abstand

Erster Jugendgottesdienst in der Zeit von Corona

Wenn uns jemand aus der Entfernung grt und dabei einen Nasen-Mund-Schutz und eventuell noch einen Fahrradhelm trgt, muss man schon mal berlegen „Wer war denn das?“. Diese Tatsache hat uns auf die Spur gebracht, den ersten Jugendgottesdienst in der Corona-Zeit unter das Motto „ Wer bin ich? (Wer ist der andere?)“ zu stellen.

Wer bin ich? Bin ich der, fr den mich alle halten? Aber wofr halten die Leute mich eigentlich? Die einen und die anderen? Kennen die mich denn?

Sie sagen mir: So bist du! – So wirkst du! – So sollst du sein!

Und ich denke: So bin ich nicht. Wer bin ich? Bin ich der, fr den ich mich selbst halte? Aber wofr halte ich mich eigentlich?

Es ist wichtig zu entdecken, was ich will, was meine Berufung ist, was meine Talente an Perspektive bieten: So wie Hildegard Knef. Mit sechzehn sagte sie „Still, ich will“: Will gro sein, will siegen, will froh sein, nie lgen, mit sechzehn sagte ich still: Ich will.

Ich bin das, was ich will. Denn das, was ich will, ist das, was mich antreibt, ist das, was mich motiviert, ist das, was Krfte in mir freisetzt, ist das, wofr ich mich engagiere.

Es war umstndlich, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Gestaltung des Gottesdienstes fr alle Beteiligten den Nasen-Mund-Schutz zu tragen.

Weil es aber fr das eigene und das der anderen Wohl geht, hatten alle Verstndnis dafr.

Vielen DANK!