Barbara-Kirche

Hl. Barbara von Nikomedien

Schutzpatronin u.a. der Bergleute; Fest am 4. Dezember
Mosaik der Hl. Barbara über dem Taufstein in der Barbara-Kirche

Der Legende nach war Barbara eine wunderschöne junge und kluge Frau, um deren Hand daher viele Männer angehalten haben. Sie selbst aber wollte nicht heiraten und wies sie alle immer zurück. Dennoch besuchte sie eine Gruppe Christen und lernte dort das Evangelium und die Eucharistie kennen. Ihren neu gewonnenen Glauben leugnete sie niemals.

Daher ließ ihr wohlhabender heidnischer Vater sie in einen Turm einsperren, um sie von den christlichen Einflüssen abzuschirmen. Als sie sich weiterhin zum christlichen Glauben bekannte, lieferte ihr Vater sie dem Gericht aus, welches Barbara nach grausamer Marterung zum Tode durch Enthaupten verurteilte.

Verehrung
Die Heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner, Glockengießer, Türme, Artillerie, Hutmacher und Köche. Sie wird angerufen gegen Gewitter, Feuergefahren, Fieber, Pest, jähen Tod und um Gnade der Wegzehrung in der Todesstunde.

Sie gehört außerdem zum Kreis der vierzehn Nothelfer.

Gedenktag (nicht geboten)
4. Dezember

Darstellung
Die Heilige Barbara wird ihrem Stand gemäß häufig als vornehme junge Frau mit dreistreifigem Turm im Arm dargestellt. In unserer Kirche zeigt ein Mosaik über dem Taufstein dieses Bild.
Manchmal wird sie aber auch mit Hostie und Kelch, oder Schwert mit Kanonenrohr und Fackel, oder mit Palmzweigen dargestellt.

 

Brauchtum
Stellt man am Barbara-Tag einige Zweige eines Obstbaumes (meist Kirsch-, oder Apfelbaum) in Wasser, sollen sie am Heiligen Abend aufblühen und in der kalten Winterzeit ein bischen Licht in die düsteren Wohnungen bringen.