Barbara-Kirche

Kirchengebäude, Altarraum und Beichtzimmer

Gebet in schönem Ambienté
Kirchengebäude
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Beim Kirchengebäude handelt es sich um eine einschiffige neoromanische Hallenkirche mit kleiner Seitenkapelle, welche heute als Beichtzimmer genutzt wird, und 32 Meter hohem, quadratischen Turm.
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Das Mauerwerk besteht aus einfachen gebrannten Ziegeln, welche in den fünfziger Jahren (der Zeit der Erbauung der Pfarrkirche) charakteristisch für Industriebauten waren. Die südliche Giebelwand über den beiden Haupteingängen wird von einem großen kupfer-grünen Kreuz geschmückt.
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Die schlicht farblich gestalteten Kirchenfenster entstammen Spenden von Gemeindemitgliedern in den 70-er Jahren. Lediglich die drei halbrunden Fenster über den Windfangtüren im Innenraum zeigen jeweils eine Bibelstelle.
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Seit einer gründlichen Renovierung im Jahr 1999 ist der mittlere Eingang geschlossen und zu einer Gebetsnische geworden, in der die Figur des Hl.Antonius von Padua steht. Ebenfalls wurde das Ziegeldach durch eine Aluminiumkonstruktion ersetzt.
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Das Turmkreuz ist ist von Gemeindemitgliedern aus Stahl selbst hergestellt worden.
Größe: ca. 2,00m x 1,40m
Barbara039 Chronik Westansicht in den 60-ger Jahren

Innenansicht der St. Barbara-Kirche

Altarraum
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Der Kircheninnenraum ist schlicht gehalten und fasst etwa 300 Besucher. Das romanische Kreuz hinter dem Altar stammt aus dem Jahr 1964. Über dem Taufstein befindet sich ein Wandmosaik (1962), das die Hl. Barbara von Nikomedien zeigt. Sie ist die Schutzpatronin der Gemeinde.
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Die dunkele Kassettendecke bildet einen angenehmen Kontrast zu den hellen Wand- und Bodenfarben.

Der Hauptaltar (gleichzeitig auch einziger Altar der Kirche), Ambo, Credenzen, Priester-, Ministrantenbänke und die Halter der Apostelleuchter bestehen aus einer Mischung von Kunststoff und finnischem grünen Marmor.

Der Kreuzweg an den Wänden wurde im Jahr 1971 von dem Herner Kunsterzieher Herrmann Geising in einer Bronze-Polyester-Technik entworfen.

Innenansicht der St. Barbara-Kirche - vom Altar aus gesehen

Im hinteren Eingansbereich befindet sich noch eine Gebetsnische für ein stilles Gebet außerhalb der Gottesdienste. Dort ist auch der alte Ambo, der die Symbole der 4 Evangelisten zeigt, aufgestellt. Wegen früheren Vandalismusschäden ist die Kirche allerdings nur zu Gottesdiensten und Andachten geöffnet.

Die Sakristei zwischen Kirchengebäude und Pfarrhaus besteht aus zwei Räumen zur Vorbereitung von Priester, Messdienern und liturgischen Diensten. Außerdem gibt es hier eine Toiletten, die bei Bedarf auch den Kirchenbesuchern zur Verfügung steht.


Barbara064 Beichtzimmer Das Beichtzimmer seit dem Jahr 1999.

Beichtzimmer
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Das Beichtzimmer ist heute in der kleinen Seitenkapelle zwischen Kirchenschiff und Turm untergebracht und wird durch 6 großflächige bunte Fenster erleuchtet. Dadurch entsteht ein sehr angenehmes Ambienté. Es bietet die Möglichkeit der klassischen Beichte oder einem Beichtgespräch. An der Wand ist das erste Altarkreuz, das heute noch in der Karfreitagsliturgie zum Einsatz kommt, aufgehangen.

Ursprünglich war dieser Raum als Taufkapelle angelegt. Außerdem wurde dort in den Anfangsjahren der Kreuzweg gebetet und Werktagsgottesdienste gehalten.

Als bei der Renovierung 1999 die klassischen Beichtstühle aus der Kirche verschwanden, rückte das Taufbecken in den Altarraum und das Beichtzimmer entstand.

Sehen Sie hier ein paar historische Bilder
Barbara041 Chronik Altarraum nach dem Bau (um 1959)   Barbara038 Chronik Innenaufnahme der St.Barbara-Kirche (um 1963)
Barbara065 Beichtzimmer (früher) ehemalige Taufkapelle (bis 1999)