Osterfeuer in St. Antonius
Begeisterung bei Klein und Groß
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Am Karsamstag versammelte sich die Gemeinde von St. Antonius zur Feier der heiligen Osternacht, der „Mutter aller Vigilien“. In dieser besonderen Nacht, in der die Kirche den Übergang vom Dunkel zum Licht begeht, wurde auch das Osterfeuer in zweifacher Weise entfacht: zunächst in der liturgischen Feier zu Beginn der Osternacht und anschließend in größerer Gestalt im Kreis der Gemeinde.
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Das Entzünden des Feuers ist ein uraltes Zeichen für Christus selbst, das Licht der Welt, der die Finsternis des Todes durch seine Auferstehung überwunden hat. Vom gesegneten Osterfeuer her wird die Osterkerze entzündet, deren Licht sich im Kirchenraum ausbreitet und die Herzen der Gläubigen erhellt.
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In St. Antonius wird diese Symbolik über die Liturgie hinaus sichtbar fortgeführt: Nach dem feierlichen Schluss der Osternacht entzündet der älteste Messdiener eine Fackel an der Osterkerze. In einer Prozession trägt die Gemeinde dieses Licht hinaus auf die Pfarrwiese, wo das große Osterfeuer entfacht wird. So wird das Licht Christi in die Welt getragen – sichtbar, lebendig und gemeinschaftsstiftend.
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Die versammelte Gemeinde erlebt dabei eine dichte Verbindung von Liturgie und gelebtem Glauben. Das gemeinsame Verweilen am Feuer, die Gespräche und die Begegnungen lassen die Osterfreude konkret erfahrbar werden. Für die Kinder wird diese Freude besonders im gemeinsamen Stockbrotbacken greifbar.
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Möge das Licht des auferstandenen Herrn, das in dieser Nacht entzündet wurde, auch über die Feier hinaus in den Herzen der Menschen weiterleuchten und unseren Alltag prägen.
Unser aufrichtiger Dank gilt allen, die durch ihre Vorbereitung und ihren Dienst dazu beigetragen haben, dass diese Feier in so würdiger und einladender Weise begangen werden konnte.
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