Firmung

SAKRAMENT DER FIRMUNG

Firmung leitet sich vom lat. „firmare“ ab, was so viel wie „stärken“ und „bekräftigen“ heißt. Damit werden mehrere Aspekte der Firmung angesprochen.

Als bereits getaufte/r Christ/in bekräftigt der Firmling seine Bereitschaft, als Christ in der Gemeinschaft der Kirche zu leben und einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Dies kommt auch in der Erneuerung des Taufversprechens zum Ausdruck.

Mit der Handauflegung und dem damit verbundenen Gebet bittet der Bischof um den Heiligen Geist als Stärkung für den Firmling. Die vielfältige Weise, wie dieser Geist wirkt, wird u.a. großes Thema in der Vorbereitung sein. Es handelt sich hierbei um die sieben Gaben:

Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärkung, Frömmigkeit, Gottesfurcht.

In dieser Vielfalt will Er in uns wohnen und in unserem Leben und Handeln kräftig mitwirken.

Der Pate/die Patin soll die Firmlinge in ihrem Christsein bestärken und in ihrem religiösen Leben Hilfe sein. Das wird symbolisch in der Handauflegung des Firmpaten zum Ausdruck gebracht.

Firmpate sollte eine Person des Vertrauens sein und spätestens bei der Anmeldung zur Firmung feststehen. Sie muss katholisch (also nicht aus der Kirche ausgetreten) und gefirmt sein.

Eltern sind vom Patenamt ausgeschlossen, da sie sowieso schon die Pflicht haben, ihr Kind in seiner religiösen Entwicklung zu begleiten.

In unserer Pfarrei ist die nächste Firmung im Herbst 2019.

Hierzu werden Jugendlichen, die im Zeitraum vom 01.07.2002 bis 30.06.2004 geboren wurden, zu gegebener Zeit schriftlich eingeladen.